Sultan Mohammed Habtoor blickt auf eine umfangreiche und vielfältige Karriere zurück und ist dabei erst 35 Jahre alt. Er hat bereits im Fernsehen, in den Medien und im Familienunternehmen gearbeitet und seinen Militärdienst geleistet. Aktuell gilt sein Interesse dem Bereich Lebensmittel; er importiert Luxuslebensmittel in die Vereinigten Arabischen Emirate.
Sie sagen, Sie haben im Familienunternehmen gearbeitet – was macht Ihre Familie beruflich?
Mein Vater ist Unternehmer, er ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann. Er ist Partner meines Onkels und gemeinsam besitzen sie eine Vielzahl von Unternehmen in den VAE, die in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind: sei es im Bildungswesen, in der Versicherungsbranche, im Gastgewerbe oder in der Automobilbranche – mein Vater ist auf den Automobilsektor spezialisiert. Meine Geschwister arbeiten, bis auf die jüngeren, alle für ihn.
Wie war Ihre Schulzeit?
Ich war in der Schule ein Rebell, aber ich habe niemandem jemals einen Grund gegeben, zu sagen, dass ich nicht gut wäre. Ich wollte meine Familie nicht enttäuschen, und da die Schule, die ich besuchte, meiner Familie gehörte, wurde ich immer als Beispiel herangezogen. Das hat mich nur zu einer stärkeren Persönlichkeit gemacht.
Was machen Sie gerne, wenn Sie nicht arbeiten?
Wenn ich abschalten möchte, kappe ich jegliche arbeitsbezogene Kommunikation und gehe meinem Tag so nach, wie ich es möchte – dazu gehört Sport treiben, Freunde treffen und soziale Kontakte pflegen. Sport ist etwas, das ich im Moment sehr ernst nehme. Ich mache derzeit sogar ein EMS-Training (Elektro-Muskel-Stimulation). Aber ich liebe es auch, Zeit mit Filmen zu verbringen; ich bin ein riesiger Fernsehfan.
Wie würden Sie Ihren Geschäftsstil beschreiben?
Bei mir gilt ganz klar: Der Gewinner kriegt alles, der Verlierer geht leer aus!
Was war der entscheidende Moment in Ihrer Karriere?
Den hatte ich noch nicht, denn mein Weg ist eine Straße ohne Ende. Jeder Schritt, den man macht, ist ein weiterer Erfolg.
Gibt es Kollegen, die Sie bewundern?
Es gibt viele, ich bin mit meinem sozialen Umfeld sehr gesegnet. Ich bin von erfolgreichen Menschen umgeben, zum Beispiel Olivier Rousteing, der einer meiner besten Freunde auf der Welt ist. Als er zum Modehaus Balmain kam, haben ihn die Medien genau unter die Lupe genommen, und er hat es ihnen gezeigt.
Wen haben Sie bewundert, als Sie aufgewachsen sind?
Mein Vater ist mein wichtigster Einfluss im Leben, und ohne ihn hätte ich wohl nicht gelernt, so geschäftstüchtig zu sein. Er hat mich auch beraten, wie man Entscheidungen trifft.
Was glauben Sie, würden Sie heute tun, wenn Sie nicht in die Geschäftswelt gegangen wären?
Film. Ich glaube, es steckt in mir, in der Unterhaltungsbranche zu arbeiten. Ich würde das irgendwann einmal gerne erreichen.
Haben Sie frühe Erinnerungen, die Sie mit uns teilen können, die einen konkreten Bezug zu Ihrem heutigen Beruf haben?
Wir haben in der arabischen Kultur diesen Brauch, dass ein Baby mit Süßigkeiten beworfen wird, wenn es seine ersten Schritte macht. Wie Blumenwerfen bei einer Hochzeit. Das ist also meine erste frühe Erinnerung an das Feiern mit Lebensmitteln.
Was kommt als Nächstes für Sie?
Ich weiß es nicht. Ich werde Sie nicht anlügen und mir etwas ausdenken. Ich bin froh, im Moment zu leben, ich lerne aus meiner Vergangenheit und gestalte sie für die Zukunft um.
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